Galerie

Von Menschen und Insekten

Eine riesige Libelle aus Stahl streckt ihre Flügel, im Hintergrund verharrt eine ebenfalls überdimensionale Ameise. Erst beim Näherkommen entfaltet sich ihre feingliedrige Ästhetik zu einer Raim und Mensch beherrschenden Größe - so zu sehen in einer früheren Ausstellung des Landesmuseums Pforzheim, Schloss Neuenbürg. Auch an den Wänden des Ateliers von Andreas E. Furtwängler finden sich Radierungen und Malereien von Insekten.

 

Schon immer habe eine Faszination für diese Tiere in ihm geschlummert, erzählt Andreas Furtwängler, und ganz intuitiv hat er sie ins Zentrum seines künstlerischen Schaffens gerückt. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht damit das Kleine, die Randerscheinung. Dahinter steckt seine Philosophie, Gedanken umzudrehen, Außen und Innen zu vertauschen und so auch im weitesten Sinn "einen Brückenschlag zwischen Mensch und Insekt zu schaffen". Zentrale Themen seiner Arbeit sind Metamorphose und Urängste. So inspiriert ihn der biochemische Prozess, der die Verwandlung einer Raupe zum Schmetterling ermöglicht. Gleichzeitig setzt er sich mit irrationaler Furcht auseinander, wie etwa der Angst des Menschen vor harmlosen Spinnen. Diese verbindet Furtwängler auch mit den Großskulpturen.

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Atelier Furtwängler
Voithstrasse 2
71272 Renningen-Malmsheim

Telefon: 0152 539 241 21

Letztes Offenes Atelier am Donnerstag, 07.09. von 17:00 - 22:00 Uhr

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© Andreas Enrique Furtwängler